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[definition]
Pfefferminze
 
Pflanzenname Latein :
Menthae piperitae
Pflanzenfamilie :
Lippenblütler ( Lamiaceae )
Herkunft : Europa, Nordamerika
Synonyme : Aderminze, Balsam, Edelminze, Englische Minze, Gartenminze, Katzenkraut, Mutterkraut, Peperminte, Prominzen, Schmecker, Teeminze
Verwendete Pflanzenteile : Blätter ( vor der Blütezeit gesammelt )
Anwendung : Verdauungsbeschwerden ( u.a. Blähungen, Durchfälle ), Brechreiz, Übelkeit, Schmerzen ( Muskel- Gelenk- Kopf- Nervenschmerzen - krampflösende Wirkung ), Gallenbeschwerden, Erkältungskrankheiten ( Schnupfen usw. ), antiseptische, kühlende, tonisierende, schleimlösende, schmerzstillende Wirkung, Hautbeschwerden ( müde, alternde Haut ), Mundschleimhautentzündungen, krampfartige Magen- Darmbeschwerden, Appetitlosigkeit, rheumatische Beschwerden, Wechseljahrsbeschwerden
Anwendungsform : innerlich und äußerlich; als Zusatz in der Kosmetikindustrie ( Zahnpasten, Mundwässer usw. ), als Gewürz in der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie, Erfrischungsgetränk, Tee, Bäder, Kompressen, Waschungen, Umschläge, ätherisches Öl, Tinktur, Sirup, Inhalationen, Gesichsdampfbäder, Fertigarztneimittel, Einreibungen
Inhaltsstoffe : ätherisches Öl ( u.a. Menthol, Menthon, Menthylacetat ), Flavonoide, Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren, Bitterstoffe, Valeriansäure, Enzyme, Viatamin B
Nebenwirkungen : selten - allergische Reaktionen; bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind sonst keine Risiken oder Nebenwirkungen bekannt
Wechselwirkungen : keine bekannt
Gegenanzeigen : Säuglingen, Kleinkinder, Sodbrennen, gastroösophagale Refluxkrankheit, niedriger Blutdruck; nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden im Fall von Gallenstein- oder Lebererkrankungen; äußerlich nur auf intakte Haut und nicht im Augenbereich anwenden
Bemerkung : -
Giftig : NEIN
Unter Naturschutz : NEIN
 
Nächste Wort : Pomeranzenbaum
Vorherige Wort: Petersilie
Zur Übersichtsseite : P
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