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[definition]
Rosskastanie
 
Pflanzenname Latein :
Aesculus hippocastanum
Pflanzenfamilie :
Rosskastaniengewächse ( Hippocastanaceae )
Herkunft : Europa, Nordindien, Zentralasien, Nordgriechenland, Kaukasus
Synonyme : Drusenkesten, Foppkastanie, Gemeine Rosskastanie, Gichtbaum, Judenkest, Kastanie, Kestenbaum, Pferdekastanie, Saukastanie, Saukesten, Vixirinde, Weiße Rosskastanie, Wilde Kastanie, Wildi Kestene, Zierkestenbaum
Verwendete Pflanzenteile : Früchte ( Samen ), Rinde, Blätter, Blüten, Wurzel
Anwendung : Veneninsuffizienz ( Schwellungen, Schmerzen in den Beinen ), Krampfadern, Hämorriden, venetonisierende, kühlende, entzündungshemmende, harntreibende, stärkende, adstringierende Wirkung, Ödeme, Arteriosklerose, rheumatische Beschwerden, Gicht, Neuralgien ( schmerzstillende Wirkung ), Erkältungen, Fieber, Husten ( auswurffördernde Wirkung ), Verdauungsbeschwerden ( u.a. Durchfälle ), Hautbeschwerden ( Geschwüre, Ekzeme ), Wundheilung
Anwendungsform : innerlich und äußerlich; als Tee, Tinktur, Extrakten, Einreibungen, Salben, Krems, Pulver ( Samen ), Waschungen, Bäder, Fertigarzneimittel
Inhaltsstoffe : Aescin ( Triterpensaponine ), Flavonoide Flavonglykoside, Cumarine ( Aesculin, Fraxin ), Linolensäure, Gerbsäure, Gerbstoffe, Kampferöl, Cholin, Bitterstoffe, Alantoin, Angelinsäure
Nebenwirkungen : Magen- Darmbeschwerden bei empfindlichen Personen, in hohen Dosen eingenommen- Vergiftung ( Übelkeit, Erbrechen, Durchfall ), Leber- und Nierenschädigungen ( bei intravenöser Anwendung )
Wechselwirkungen : blutgerinnungshemmende Arzneimittel, plasmaeiweißgebundene Arzneimittel
Gegenanzeigen : Schwangerschaft, Stillzeit ( nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden ), Nieren- oder Lebererkrankngen, Herzinsuffizienz, Stauung des lymphatischen Systems
Bemerkung : -
Giftig : Ja - gering giftig
Unter Naturschutz : NEIN
 
Vorherige Wort: Rosmarin
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