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[definition] |
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Schöllkraut |
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Pflanzenname Latein : |
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Pflanzenfamilie : |
| Mohngewächse ( Papaveraceae ) |
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Herkunft : |
Europa, Nord- und Mittelasien |
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Synonyme : |
Aflkraut, Augenkraut, Blutkraut, Bockskraut, Gelbes Millkraut, Giftbloome, Gilbkraut, Goldkraut, Goldwurz, Großes Schöllkraut, Gottesgabe, Herrgottsblatt, Herrgottsgnade, Himmelsgabe, Krätzenkraut, Marienkraut, Nagelkraut, Schelerkraut, Schelliwurz, Schellkraut, Schillkraut, Schwalbenwurz, Teufelmilchkraut, Trudenmilchkraut, Warzenkraut, Wulstkraut, Ziegenkraut |
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Verwendete Pflanzenteile : |
Kraut, Wurzel |
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Anwendung : |
Leber- Gallen- Magen- und Darmbeschwerden, Neuralgien, krampflösende, schmerzstillende, beruhigende, galleflussanregende, antibakterielle Wirkung, rheumatische Beschwerden, Gicht, Arteriosklerose, Ödeme, Geschwüre, Flechten, Ekzeme, Akne, Krätze, Warzen, Hühneraugen, Schwielen, Atemwegsbeschwerden ( Asthma, Husten ), Menstruationsbeschwerden |
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Anwendungsform : |
innerlich und äußerlich; als Tee, Tinktur, Frischpresssaft, Fertigarzneimittel, in homöopatischen Zubereitungen |
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Inhaltsstoffe : |
Alkaloide ( u.a. Chelarythrin ), Pflanzensäuren, ätherisches Öl, Flavone, Bitterstoffe |
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Nebenwirkungen : |
allergische Hautreaktionen; bei langzeitiger Anwendung können Leberschäden nicht ausgeschlossen werden; Vergiftungserscheinungen : Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, blutige Durchfälle, Blasenbildung im Mund, Kreislaufstörungen, Benommenheit |
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Wechselwirkungen : |
leberschädigende Arzneimittel, Alkohol |
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Gegenanzeigen : |
Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder unter 12 Jahren, Lebererkrankungen, Gallensteinleiden ( nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden ) |
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Bemerkung : |
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Giftig : |
NEIN |
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Unter Naturschutz : |
NEIN |
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