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[definition] |
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Tollkirsche |
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Pflanzenname Latein : |
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Pflanzenfamilie : |
| Nachtschattengewächse ( Solanaceae ) |
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Herkunft : |
Europa, Kleinasien, der Balkan, Nordafrika, Schweden, Dänemark, Irland |
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Synonyme : |
Chrottenblume, Deiwelchskersche, Judenkernlein, Judenkirsche, Rasewurz, Schwarber, Teufelsauge, Tollbeere, Waldnachtschatten |
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Verwendete Pflanzenteile : |
Blätter, Früchte, Wurzel |
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Anwendung : |
Übelkeit, Erbrechen, Vergiftungen, Pupillenerweiterung, Narkosevorbeitung, Magen- und Darmkrämpfe |
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Anwendungsform : |
innerlich; als Fertigarzneimittel ( die einzelne Substanzen ), in homöopatischen Zubereitungen |
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Inhaltsstoffe : |
Alkaloide ( u.a. Atropin, Scopolamin, Hyoscyamin ) |
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Nebenwirkungen : |
Vergiftungen ( Mundtrockenheit, Pupillenerweiterung, Hautrötung, Herzrhytmusstörungen, Wärmestau, Verstopfung, Blasenentleerungsstörungen, in höheren Mengen - Unruhe, Krämpfe, Erschöpfungszustand, schläfrigkeit, Atemlähmung = Tod ) |
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Wechselwirkungen : |
trizyklische Antidepressiva, Amantadin, Chinidin ( verstärkte Wirkung ) |
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Gegenanzeigen : |
Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder, Herzrhytmusstörungen, Lungenödeme, Blasenentleerungsstörungen |
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Bemerkung : |
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Giftig : |
JA - sehr stark giftig ( XXX ) ( Früchte, Blätter, Wurzeln ) |
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Unter Naturschutz : |
NEIN |
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